Die Gäste kamen mit sehr kleinem Kader, kämpften aufopferungsvoll, standen am Ende allerdings mit leeren Händen da.
Beruflich bedingt musste Trainer David Dietrich wieder auf einige Leistungsträger verzichten. Dafür kamen erneut drei Junioren zum Einsatz. Die Gäste agierten sehr clever und starteten aus einer starken Defensive heraus immer wieder gefährliche Konter. Folgerichtig lagen sie nach 20 Minuten mit 4:1 in Führung. Thimo Dietrich traf für Kaarst. Stefan Gläsel, Vincent Marker und zweimal Felix Vogt waren für die Gäste zur Stelle.
Die Kabinenansprache der Kaarster Übungsleiter in der Drittelpause trug anscheinend Früchte, denn Kaarst spielte die Fuggerstädter im zweiten Abschnitt an die Wand und traf fünfmal. 6:4 führte der Meister zur zweiten Pause. Angeführt von Thimo Dietrich (2 Tore) und Felix Wuschech (3 Vorlagen), die mit Max Drücker erst kurz vor Spielbeginn vom Lehrgang der Nationalmannschaft zum Team stießen, drehte der Meister das Spiel. Paul Nowak, Dominik Boschewski und Jan Wrede sorgten für die Führung.
Im letzten Drittel machten die Adler allerdings nicht da weiter, wo sie im zweiten Drittel aufgehört hatten. Die Gäste kamen durch einen Doppelpack von Routinier Stefan Gläsel zum Ausgleich. Kaarst danach drückend überlegen, allerdings war Daniel Sieber im Tor der Gäste immer wieder Endstation für die Bemühungen des Meisters.
Den Siegtreffer markierte dann Jan Wrede, der in Überzahl von Felix Wuschech bedient wurde. “Augsburg hat es uns unheimlich schwer gemacht und natürlich ist der Zeitpunkt des Siegtreffers glücklich, aber die Mannschaft hat immer weiter gemacht und daher verdient gewonnen“, so Coach David Dietrich. Augsburg wäre auch in den Play-Offs nach aktuellem Stand der Viertelfinalgegner, daher ist Kaarst gewarnt und muss gerade defensiv aufmerksamer agieren.
In der Bundesliga geht es am 26.9. in Duisburg mit dem letzten Spiel der Vorrunde weiter für die Crash Eagles.
Die Fuggerstädter liegen aktuell auf dem siebten Rang und sind sicher in den Play-Off´s dabei.
Beim Blick auf die Tabelle fällt auf, dass der TV Augsburg wohl auf Konstanz setzt. Letzte Saison wurden 50% der möglichen Punkte errungen und auch nach dem 16. Spieltag in dieser Saison haben die bayerischen Schwaben die Hälfte der möglichen Punkte auf dem Konto. Auch der Blick auf das Torverhältnis ist ausgeglichen mit 110:110 Toren. Wenn man sich treu bleibt, dann gibt es noch einen Sieg und eine Niederlage. Das es in Kaarst eine Niederlage wird, dafür wollen die zuletzt stark aufspielenden Hausherren sorgen und weitere Punkte im Kampf um die Tabellenspitze sammeln. Fünf Siege in Folge gelangen den Mannen von David Dietrich zuletzt.
Diese Partie sollte ursprünglich im April stattfinden und wurde nun auf dieses Wochenende verlegt. „Der Dank gilt hier den Augsburgern und dem Verband, der dieser Verlegung ebenfalls zustimmte, obwohl die Nationalmannschaft einen Lehrgang absolviert“, so CEK Präsident Otten.
Mit Routinier Stefan Gläsel an der Spitze wollen die Gäste nun eine optimale Platzierung in der Vorrunde erreichen und dann für eine Überraschung in den Play-Off´s sorgen.
Die Begegnung im Überblick:
- Crahs Eagle Kaarst vs. TV Augsburg
- Samstag, 12.9.2026, Bully 19 Uhr, Stadtparkhalle Kaarst
Erstes Drittel: Munteres Hin und Her, Köln zieht davon
Das Spiel begann auf Augenhöhe: Bereits nach 20 Sekunden setzte Kaarst den ersten Schuss, doch Köln antwortete prompt. Nach der frühen Führung der Gäste (3. Minute, 0:1) glich Köln in der 5. Minute zum 1:1 aus. Es folgte ein munteres Hin und Her: Kaarst legte in der 9. Minute erneut vor (1:2), Köln konterte in der 10. Minute zum 2:2.
Mit dem 3:2 (13.) übernahmen die Gastgeber die Initiative, ehe eine Kaarster Strafe (Haken, 17.) den Weg für das 4:2 (18.) ebnete. Kurz vor Ende des ersten Drittels fand Kaarst noch einmal den Anschluss (20., 4:3).
Zweites Drittel: Köln erhöht, Kaarst wirkt mental in der Pause
Nach der Pause wirkte Kaarst zunächst nicht richtig im Spiel. Köln nutzte diese Phase und baute die Führung sukzessive aus: 5:3 (25.), 6:3 (26.), 7:3 (27.) und 8:3 (28.). Die Gastgeber spielten sich dabei immer häufiger vor dem Kaarster Tor fest.
Ein Torwartwechsel bei Kaarst sollte Stabilität bringen, doch Köln erhöhte weiter auf 9:4 (41.). Zwei umstrittene Kaarster Strafen (jeweils Haken, 42. und 45.) begünstigten Köln zusätzlich; das 10:4 fiel in der 45. Minute.
Drittes Drittel: Zu spät kommt Kaarst in Fahrt
Im letzten Drittel zeigte Kaarst endlich Gegenwehr und verkürzte auf 11:5 (56.) sowie 11:6 (57.). Doch der Anschluss kam zu spät, um das Spiel noch zu drehen. Köln behielt die Kontrolle und gewann letztlich deutlich mit 11:6.
Fazit
Eine Partie mit zwei Gesichtern: Während Köln von Beginn an zielstrebig agierte und seine Chancen konsequent nutzte, wirkte Kaarst insbesondere im zweiten Drittel mental nicht präsent und verpasste den Anschluss frühzeitig. Die späte Aufholjagd im letzten Drittel kam zu spät, um das Blatt noch zu wenden.
Für Kaarst gilt es, vor allem die mentale Präsenz über die volle Spieldauer zu verbessern – gegen disziplinierte Gegner wie Köln wird sonst jeder Rückstand zum Berg.
Was für ein Wochenende für den Meister. Die Adler trotzten der Personalnot am Samstag und siegen in Krefeld und landen dann einen Kantersieg gegen die Düsseldorf Rams.
Mit den beiden Siegen sichern sich die Kaarster den zweiten Platz in der Vorrunde und können gar noch Erster werden, allerdings nur durch Schützenhilfe Düsseldorfs, die in Assenheim punkten müssten, bei zwei Siegen der Kaarster gegen Augsburg und in Duisburg.
Zum Wochenende:
In Krefeld fehlten Trainer David Dietrich wieder etliche Spieler und daher ging es weiter mit dem Programm „Jugend forscht“. Daniel Jäger debütierte und machte einen ordentlichen Job. Auch der Rest der Mannschaft zeigte eine starke Leistung und feierte einen verdienten 4:3 Erfolg in Krefeld. Krefeld führte nach 26 Minuten mit 3:1 durch Treffer von Max Zillen, Tom Klein und Niklas Kleindienst bei einem Kaarster Treffer von Thimo Dietrich zum zwischenzeitlichen 1:1. Ab Minute 27 nahm Kaarst dann die Zügel in die Hand und Felix Wuschech (34.) gelang der Anschluss und dem stark aufspielenden Moritz Nowak der verdiente Ausgleich (50.). Kurz vor Ende der Partie gab es dann ein Bully vor dem Tor von Max Drücker. Felix Wuschech entschied das Bully für sich und schickte Jan Wrede auf die Reise, der an den zu weit aufgerückten Krefeldern vorbeieilte und den Siegtreffer markierte (59.).
Im zweiten Spiel konnte das Trainerteam wieder auf Lennart Otten zurückgreifen und auch Nils Lingscheidt, sowie Max Wrede waren mit von der Partie. Aus den Junioren kam Matti Baumgarten zum Einsatz. Im ersten Abschnitt konnten die Gäste das Ergebnis noch im Rahmen halten, dank einer siebenminütigen Überzahl. Allerdings konnten die Rams nur durch Christian Schmidt (2.) Kapital aus der nummerischen Überlegenheit schlagen. Tim Dohmen traf zum 1:1 (16.) nach wunderbarer Vorarbeit von Thimo Dietrich.
Im zweiten Drittel drehte der Meister auf und Düsseldorf kam kaum zum Durchatmen. Aidan Guskov, Dominik Boschewski, Matti Baumgarten, Max Wrede und zweimal Felix Wuchech trafen für die Adler. Ex-Adler Jakob Matzken staubte zum zwischenzeitlichen 6:2 ab und Christian Schmidt traf vier Sekunden vor der Sirene zum 7:3. Ein Treffer der ärgerlich war, da man den Ball vorher hätte besser klären können.
Im letzten Abschnitt war Kaarst dann weiter in Spiellaune und Lennart Otten, Tim Dohmen, Thimo Dietrich, sowie der doppelte Jan Wrede machten es zweistellig. Der Treffer von Dustin Kolodziej war nur Ergebniskosmetik.
Trainer David Dietrich zeigte sich sehr zufrieden. „Es war das zweite Doppelwochenende in Folge, dass wir dann noch so viel im Tank haben und hier gegen Düsseldorf, gerade nach dem schweren Spiel in Krefeld, so aufspielen hat mir sehr gut gefallen. Danke auch an die Juniors, die sich wieder hervorragend eingefügt haben“, so der Kaarster Coach.
Erneut müssen die Adler zweimal ran und das gegen die beiden Nachbarn aus Krefeld und Düsseldorf.
Leider werden die Adler wenig mitbekommen vom Stadtfest „Kaarst Total“, was am kommenden Wochenende über die Bühne geht, denn aufgrund der Hallenthematik ist das ursprünglich für den April geplante Heimspiel gegen Düsseldorf auf den 6.9.26 verlegt worden.
Samstag geht es kurz auf die A57 Richtung Krefeld, um sich mit den wiedererstarkten Skating Bears zu messen. Die Mannschaft aus der Seidenstadt konnte 2021 Deutscher Meister werden und war in der Vergangenheit auch einige Male am erneuten Titelgewinn knapp gescheitert. Nach schwachem Start in die Saison konnte man zuletzt 3 Siege feiern, darunter auch einen Erfolg in Kaarst. Letztes Wochenende enttäuschten die Bären allerdings und unterlagen Bissendorf.
Für beide Teams ein wichtiges Spiel im Kampf um die Play-Off´s.
Am Sonntag kommen die Düsseldorf Rams zum Meister. Die letzte Meisterschaft des Teams aus der Landeshauptstadt ist schon 30 Jahre her und in dieser Saison wollen es die Mannen um Trainer Markus Winzen allerdings wissen. „Die Rams haben, ebenso wie Krefeld, einen schwachen Start hingelegt, sind allerdings mit vier Siegen in Folge nun auf Kurs und gegen Kaarst immer hoch motiviert“, so CEK-Präsident Otten. Wer die Derbys sehen möchten, muss in die Hallen kommen, da es keinen Livestream gibt.
„In Düsseldorf bieten die Rams einen hervorragenden Live-Stream an, der Maßstäbe setzt. Nachdem der Verband aus Personalmangel den Stream eingestellt hat, sind Bissendorf und Düsseldorf die einzigen Vereine, die hier was anbieten“, so Otten.
Die Begegnungen im Überblick:
- Crefelder SC vs. Crash Eagles
Samstag, 05.09.26, Bully 19 Uhr Arena Horkesgath - Crash Eagles vs. ISC Düsseldorf Rams
Sonntag, 06.09.26, Bully 19 Uhr Stadtparkhalle Kaarst.
Was für ein Wochenende für den Meister. Zwei hohe Siege, die aufgrund der personellen Situation so nicht unbedingt zu erwarten waren.
„Wir sind sehr gut aus der Sommerpause gekommen und konnten sechs wichtige Punkte sammeln. Auch an diesem Wochenende mussten wir personell wieder etwas kreativer werden und das Team hat es voll angenommen“, so Coach David Dietrich. Samstag musste man auf Patrick Petau, Tim Wingen sowie Jan und Max Wrede verzichten, dazu verabschiedete sich Bennet Otten Richtung Kanada. Der 20jährige spielt kommende Saison Eishockey für die Victoria Grizzlies in der British Columbia Hockey League. Felix Wuschech musste nach dem zweiten Drittel in seine Polizeiuniform schlüpfen und auf dem Neusser Schützenfest Dienst tun. Aus dem Nachwuchs konnten so Paul Nowak und Maurice Schock weitere Erfahrungen sammeln.
Da passte es, dass auch die Gäste aus Assenheim auf einige Leistungsträger verzichten mussten und Kaarst daher den Heimvorteil voll ausspielen konnte. Von Beginn an war der Meister spielbestimmend und Youngster Paul Nowak eröffnete den Torreigen. Thimo Dietrich traf zum 2:0 und Lennart Otten zum 3:0. Die beiden letztgenannten zeigten sich in Torlaune und trafen beide jeweils fünfmal. Weitere Kaarster Torschützen waren Lennox Gerigk und Paul Nowak, der ebenso wie Tim Dohmen zweimal traf. Auf Seiten der Gäste überzeugte das Duo, David Lademann und Niko Lehtonen, die jeweils viermal trafen. Ein verdienter Sieg der Adler gegen den Tabellenführer aus Hessen.
Sonntag empfing man dann die Attinger Wölfe, die tags zuvor ein Erfolgserlebnis in Düsseldorf hatten und dort unerwartet einen Punkt entführten. Kaarst daher gewarnt und im ersten Drittel konnten die Wölfe einigermaßen Paroli bieten, doch im weiteren Spielverlauf ging dem kleinen Kader der Niederbayern die Puste aus. Beim Meister stachen Junior Matti Baumgarten, Tim Dohmen und Max Wrede heraus, die jeweils sechs Scorerpunkte erzielten. „Die gesamte Mannschaft hat überzeugt und die junge Garde wird immer besser“, so Co-Trainer Tim Kall
Leider war der Zuschauerzuspruch sowohl am Samstag als auch am Sonntag eher bescheiden, was sicher auch noch den Ferien in NRW geschuldet ist.
Durch die beiden Siege klettern die Adler auf den zweiten Rang. „Jetzt gilt der Fokus wieder auf Krefeld und Düsseldorf“, so David Dietrich. Die Adler treffen am kommenden Wochenende auswärts auf Krefeld und in Kaarst auf die Düsseldorf Rams. Wichtige Spiele im Hinblick auf die Play-Offs, vor hoffentlich wieder mehr Fans.
Während am Samstag die Favoritenrolle beim Liga-Primus aus Assenheim liegt, sieht es am Sonntag gegen Atting anders aus. Die Niederbayern liegen momentan auf dem letzten Platz.
Trainer David Dietrich setzt auch am kommenden Wochenende auf den Nachwuchs. Maurice Schock und Paul Nowak aus der U19, die zusammen mit Kai Osburg am letzten Wochenende bei der Europameisterschaft im Einsatz waren, werden ebenso wie Matti Baumgarten ins Line-Up rücken. Die Adler haben erst 12 Spiele absolviert und liegen aktuell auf dem dritten Platz, deutlich hinter den Patriots, denen die Vorrundenmeisterschaft fast sicher ist. Daher sind Punkte für den Meister dringend nötig, um die bestmögliche Vorrundenplatzierung zu erringen. Der zweite Tabellenplatz liegt im Bereich des Möglichen. Um diesen zu erreichen, brauchen die Adler noch 10 Punkte aus den kommenden sechs Spielen.
Samstag hängen die Trauben hoch, denn die Patrioten spielen eine überzeugende Saison und sind Favorit auf de Meistertitel. Mit Miroslav Dobner hat man neben Jakub Bernard einen weiteren Tschechen unter Vertrag genommen, dazu kommt noch Dominik Luft, der rechtzeitig in Essen die Segel gestrichen hat. Damit verfügen die Gäste über den stärksten Kader in der Liga.
Am Sonntag gehen die Adler stattdessen als klarer Favorit in die Partie gegen die Attinger Wölfe. Die Bayern haben als Aufsteiger mit einer jungen Mannschaft eine schwierige Saison und zahlen viel Lehrgeld. Auch gegen Kaarst musste man eine klare 4:15 Niederlage in eigener Halle verkraften. Durch die Insolvenz der Eagles Essen-West haben die Wölfe den Klassenerhalt sicher und können die restlichen Spiele befreit aufspielen.
Die Begegnungen im Überblick:
- Crash Eagles Kaarst gegen IVA Rhein-Main Patriots
Samstag, 29.8.26 Stadtparkhalle Kaarst, Bully 19 Uhr - Crash Eagles Kaarst gegen IHC Atting
Sonntag, 30.8.26 Stadtparkhalle Kaarst, Bully 14 Uhr
Am kommenden Wochenende findet die diesjährige U19‑Europameisterschaft statt. Austragungsort der Titelkämpfe ist – wie bereits im Vorjahr – die niederösterreichische Stadtgemeinde Ternitz südlich von Wien.
Die deutschen Farben werden auch durch drei Kaarster Spieler vertreten: Kai Osburg im Tor sowie Maurice Schock und Paul Nowak. Für Kai und Maurice ist es das erste internationale Turnier. Paul darf das Team sogar als Kapitän in das Turnier führen.
Auch abseits der Bande ist es schwarz‑gelb: Mit Daniel Schneider (Co‑ und Torwarttrainer), einem gebürtigen Sauerländer und langjährigen Torwart der ersten Mannschaft der Eagles, Tanja Dietrich als Physiotherapeutin und Jochen Nowak als Betreuer sind die Crash Eagles ebenfalls tatkräftig im Einsatz.
Rekord‑Europameister Deutschland (16 Titel seit 1997) trifft in der Vorrunde auf das Gastgeberteam aus Österreich, die Auswahl Großbritanniens sowie den Titelverteidiger aus der Schweiz. Aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem Vorjahr hat die IISHF entschieden, das Turnier erneut als Kombinationsveranstaltung mit dem Damen‑Europapokal auszutragen.
Wie jedes Jahr gibt es im deutschen Kader personelle Veränderungen – bei der U19 natürlich überwiegend altersbedingt. Nach der höchsten Finalniederlage in der Geschichte der deutschen U19 (3:8 gegen die Schweiz im Vorjahr) wurde die taktische Ausrichtung intensiv hinterfragt. In diesem Zusammenhang wurden auch personell einige Anpassungen vorgenommen. Die neue Mannschaft ist eine Mischung aus Nachwuchsspielern, die bereits im Herrenbereich sowie in der 1. und 2. Bundesliga Erfahrung sammeln konnten, und jungen Talenten, die mit starken Leistungen im internationalen U19‑ und U16‑Bereich auf sich aufmerksam gemacht haben.
Die IISHF bietet über ihre Website www.iishf.com einen Ergebnisdienst, Statistiken und an allen Turniertagen auch einen Livestream an.
Liebe Mitglieder,
wir laden euch herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung sowie zum Jugendtag der Crash Eagles Kaarst ’85 e.V. ein.
Beide Veranstaltungen finden am Dienstag, den 15.09.2026, in der Cafeteria der Stadtparkhalle Kaarst (Pestalozzistraße 1, 41564 Kaarst) statt.
- Jugendtag: ab 18:45 Uhr
- Jahreshauptversammlung: ab 19:00 Uhr
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und einen konstruktiven Austausch.
Mit sportlichen Grüßen
Euer Vorstand
Mit 15:4 (4:1/2:1/9:1) gewannen die Adler bei den Wölfen.
In der schmucken Arena in Atting zogen die Adler von Beginn an ihr Kombinationsspiel auf und gingen früh in Führung. Jan Wrede (3.), Thimo Dietrich (4.) und Lennart Otten in der siebten Minute setzten direkt ein Zeichen. Tim Wingen markierte den vierten Treffer. Für Atting trug sich Lukas Alzinger in die Torschützenliste ein.
Im zweiten Abschnitt kontrollierte Kaarst über weite Strecken das Spiel, doch Atting kam immer wieder durch Konter zu Tormöglichkeiten. Alzinger nutzte dies zu zwei Toren, doch Kaarst blieb dank der Tore von Felix Wuschech und Jan Wrede klar der Herr im Haus.
Im letzten Drittel drehte der Meister dann richtig auf. Atting fehlte die Kraft, um die Kaarster Überlegenheit zu bekämpfen und so konnten Aidan Guskov, zweimal Bennet Otten sowie jeweils dreimal Moritz Nowak und Jan Wrede für den 15:4 Endstand sorgen (Sauermilch traf für Atting).
Damit rutschen die Adler auf Platz drei der Tabelle und haben nun einen Monat Sommerpause. Am 29.8. geht es dann gegen Liga-Primus Assenheim in der dann hoffentlich wieder geöffneten Stadtparkhalle weiter.
Am ersten Ferienwochende unterlagen die Kaarster nach schwacher Leistung mit 6:9 in Köln und am Sonntag dann in Kaarst mit 3:6 gegen Krefeld.
Am Freitag waren es etliche individuelle Fehler in der Kaarster Defensive, die Köln praktisch zum Toreschießen einluden. Dazu kam ein schwaches Kaarster Unterzahlspiel, das die Rheinos konsequent ausnutzten. Das Fehlen einiger Stammkräfte darf hier keine Ausrede sein für die Unkonzentriertheiten im Defensivspiel. Auch in der Offensive blieb man vieles schuldig. Einzig Bennet Otten, der mit zwei Toren und drei Vorlagen überzeugte, konnte hier Akzente setzten.
Am Sonntag war die personelle Situation wieder besser, doch auch hier sprangen keine Punkte heraus. Im ersten Drittel war es ein ausgeglichenes Spiel und so ging es mit einem 3:3 Zwischenstand in die Pause. Mit zunehmender Spieldauer nahm dann Krefeld das Zepter in die Hand und ging in der 27. Minute durch Dustin Diem mit 3:4 in Führung. Wie schon am Freitag häufig zu beobachten, hatte die Kaarster Verteidigung tief und fest geschlafen in dieser Szene. Nach vorne lief zusehends weniger zusammen und in der Rückwärtsbewegung war Kaarst nicht konsequent genug. Bezeichnend eine Szene in der 50. Minute, als Krefeld dreimal hintereinander aus kurzer Distanz auf das Kaarster Tor schießen durfte und es nur Niclas Stobbe im Kaarster Tor zu verdanken war, dass Krefeld nicht den Deckel draufmachte. Das erledigten die Adler dann selbst. In der 55. Minute übersahen die Schiedsrichter einen hohen Stock eines Krefelders, der eine Kaarster Überzahl nach sich gezogen hätte und aus einer Überzahl wurde ein doppelte Unterzahl, da ein Kaarster Spieler wohl ein Zeichen setzten wollte und einen ordentlichen Cross-Check verteilte. Dazu kam eine Bankstrafe wegen Meckerns und die Gäste bedankten sich mit den spielentscheidenden Treffern zum 3:5 durch Nico Scholten und 3:6 von Max Zillen.
Die Gründe für die Niederlagen sind sicher vielfältig. „Wenn Leistungsträger fehlen, bzw. nicht in Topform sind, dann gelingt es nicht, dies zu kompensieren. Dazu haben wir weiterhin mit den Widrigkeiten in der Kaarster Stadtparkhalle zu kämpfen. Seit den Osterferien ist kein geregelter Trainingsbetrieb möglich und auch in den nächsten Wochen muss der Boden wohl erneut bearbeitet werden. Die Situation ist alles andere als ideal und ich befürchte, dass dies zu einer Neverending Story werden kann“, so CEK-Präsident Georg Otten.
