Erstes Drittel: Munteres Hin und Her, Köln zieht davon
Das Spiel begann auf Augenhöhe: Bereits nach 20 Sekunden setzte Kaarst den ersten Schuss, doch Köln antwortete prompt. Nach der frühen Führung der Gäste (3. Minute, 0:1) glich Köln in der 5. Minute zum 1:1 aus. Es folgte ein munteres Hin und Her: Kaarst legte in der 9. Minute erneut vor (1:2), Köln konterte in der 10. Minute zum 2:2.
Mit dem 3:2 (13.) übernahmen die Gastgeber die Initiative, ehe eine Kaarster Strafe (Haken, 17.) den Weg für das 4:2 (18.) ebnete. Kurz vor Ende des ersten Drittels fand Kaarst noch einmal den Anschluss (20., 4:3).
Zweites Drittel: Köln erhöht, Kaarst wirkt mental in der Pause
Nach der Pause wirkte Kaarst zunächst nicht richtig im Spiel. Köln nutzte diese Phase und baute die Führung sukzessive aus: 5:3 (25.), 6:3 (26.), 7:3 (27.) und 8:3 (28.). Die Gastgeber spielten sich dabei immer häufiger vor dem Kaarster Tor fest.
Ein Torwartwechsel bei Kaarst sollte Stabilität bringen, doch Köln erhöhte weiter auf 9:4 (41.). Zwei umstrittene Kaarster Strafen (jeweils Haken, 42. und 45.) begünstigten Köln zusätzlich; das 10:4 fiel in der 45. Minute.
Drittes Drittel: Zu spät kommt Kaarst in Fahrt
Im letzten Drittel zeigte Kaarst endlich Gegenwehr und verkürzte auf 11:5 (56.) sowie 11:6 (57.). Doch der Anschluss kam zu spät, um das Spiel noch zu drehen. Köln behielt die Kontrolle und gewann letztlich deutlich mit 11:6.
Fazit
Eine Partie mit zwei Gesichtern: Während Köln von Beginn an zielstrebig agierte und seine Chancen konsequent nutzte, wirkte Kaarst insbesondere im zweiten Drittel mental nicht präsent und verpasste den Anschluss frühzeitig. Die späte Aufholjagd im letzten Drittel kam zu spät, um das Blatt noch zu wenden.
Für Kaarst gilt es, vor allem die mentale Präsenz über die volle Spieldauer zu verbessern – gegen disziplinierte Gegner wie Köln wird sonst jeder Rückstand zum Berg.