Trotz großem Einsatz und einer deutlichen Leistungssteigerung im Spielverlauf müssen sich die Crash Eagles Kaarst II in der Regionalliga West den Duisburg Ducks II knapp mit 5:6 geschlagen geben. Nach verschlafenem ersten Drittel zeigte das Team Moral und kämpfte sich eindrucksvoll zurück – am Ende fehlten jedoch Kleinigkeiten zum Punktgewinn.
Blitzstart – und dann der Bruch
Die Eagles erwischten eigentlich den perfekten Start: Vincent Elhami brachte Kaarst früh in Führung, Max Burkhardt legte wenig später zum 2:0 nach. Doch nach einer Auszeit der Ducks (12.) verlor Kaarst plötzlich den Zugriff. Duisburg nutzte die Unordnung konsequent aus und drehte die Partie innerhalb weniger Minuten. Zwischen der 14. und 19. Minute fielen gleich vier Treffer für die Gäste – Spiel gedreht auf 2:4. Ein Goalie-Wechsel bei Kaarst (17.) konnte den Lauf der Ducks zunächst nicht stoppen.
Steigerung nach der Pause
Nach der Pause präsentierten sich die Eagles deutlich wacher. Die Zweikämpfe wurden intensiver geführt, das Spiel blieb dabei über weite Strecken fair. Kaarst erspielte sich erste Chancen, während Kai Osburg im Tor mit starken Paraden – unter anderem einem Monstersave bei einem 0-auf-2 (32.) – sein Team im Spiel hielt. In der 33. Minute belohnte sich Kaarst: Ronan Guskov traf zum 3:4-Anschluss. Doch Duisburg antwortete prompt und stellte kurz vor der Pause den alten Abstand wieder her (37.) – 3:5.
Spannende Schlussphase ohne Happy End
Im letzten Drittel warfen die Eagles noch einmal alles nach vorne. Eine Überzahl blieb zunächst ungenutzt, doch in der 46. Minute verkürzte Malte Pösken auf 4:5. Kaarst drückte, doch erneut waren es die Ducks, die zuschlugen (55.) – 4:6. Die Antwort folgte jedoch sofort: Maurice Schock traf im direkten Gegenzug zum 5:6 und sorgte für eine packende Schlussphase.
In den letzten Minuten versuchte Kaarst alles, nahm den Torwart zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers von der Platte und spielte zeitweise in Überzahl. Doch trotz Auszeit (58.) und aller Bemühungen wollte der Ausgleich nicht mehr fallen.
Fazit
Eine Partie mit zwei Gesichtern: Während das erste Drittel den Eagles aus den Händen glitt, zeigte das Team danach Charakter und kämpfte sich stark zurück. Mit etwas mehr Konsequenz in den entscheidenden Momenten wäre mindestens ein Punkt möglich gewesen. Positiv bleibt die Moral sowie die Leistungssteigerung im Verlauf des Spiels – darauf lässt sich für die kommenden Aufgaben aufbauen