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1. Herren stehen nach 9:5 Sieg bei den Köln-Rheinos zum vierten Mal in Folge im Finale

Niclas „Stobbinatior“ Stobbe im Tor und eine kämpferisch starke Kaarster Mannschaft gewinnen bei den Köln-Rheinos verdient mit 9:5. Damit erreichen die Adler das Finale um die Deutsche Meisterschaft zum vierten Male in Folge.

Es war ein hartes Stück Arbeit für die Adler, denn erst im letzten Drittel konnte sich der Meister entscheidend absetzten. Kaarst war zwar von Beginn an spielbestimmend, belohnte sich allerdings nicht und etliche Torchancen blieben ungenutzt. Köln ging daher in Führung durch einen Überzahltreffer von Robin Weisheit (16.). Thimo Dietrich konnte dann nach Vorlage von Moritz Otten ausgleichen (19.) und mit dem 1:1 ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel waren die Rheinos erneut in Überzahl erfolgreich. David Weisheit traf zum 2:1 (22.). Dominik Boschewski gelang dann ebenfalls in Überzahl der Ausgleich in der 27. Minute und Kaarst drängte nun auf die Führung. Diese gelang dann jedoch wieder den Rheinos. Erneut war es ein Treffer in Überzahl für die Kölner. Nicola Krause war zur Stelle und brachte die Rot-Weißen in Front. Der jüngste Akteur auf dem Feld erzielte dann den Ausgleich. Der 17-jährige Tim-Niklas Wolff spielte zwei Kölner gekonnt aus und vollendete zum 3:3 Pausenstand.

Im letzten Drittel schwanden bei den Rheinos zusehends die Kräfte. David Weisheit gelang zwar in Überzahl die Führung für Köln, doch damit waren die Rheinos mit ihrem Latein am Ende. Kaarst nun klar spielbestimmend. Dominik Boschewski (48.) glich aus und Felix Wuschech brachte den Meister erstmals in Führung (51.). Dominick Thum erhöhte dann auf 4:6 (52.) und Thimo Dietrich gar auf 4:7(53.). Ärgerlich war aus Kaarster Sicht das 5:7 (54.) durch Robin Weisheit, da Köln damit im Rennen blieb. Thimo Dietrich erhöhte dann auf 5:8 (56.) und Lennart Otten sorgte dann für Gewissheit mit seinem Treffer ins mittlerweile verwaiste Kölner Tor (59.).

Kaarst war schlussendlich der verdiente Sieger und zeigte Charakter. Viermal lag man in Rückstand und viermal kam man zurück. Dazu fehlten vier Leistungsträger. Kompensiert wurde das durch die beiden Junioren Timo Funk und Patrick Petau. Beide machten ihre Sache außerordentlich gut.

Es war der achte Sieg in Folge für die Adler und damit der sicherlich verdiente Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft.

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